| Die Berechnung
von Wettquoten bei Buchmachern ist auf deutsch keine Raketenwissenschaft,
sondern lediglich eine Art von Wahrscheinlichkeitsrechnung und Risikomanagement.
Der Buchmacher schätzt für sich die Wahrscheinlichkeit eines
Wettereignisses ein. Ist der Ausgang eines Wettereignis für den
Buchmacher sehr wahrscheinlich, bekommt diese Variable für die
Ermittlung der gesamten Wettquote einen hohen prozentualen Wert. |
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Beispiel
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| Der
Buchmacher geht von einer Wert in Höhe von 80% aus. Dies würde
bspw. einem Wettereignis Bayern München gegen einen Regionalligisten
entsprechen. Für das Wettbüro ergibt sich folgende Rechnung
(100/90%) = 1,25 |
| Die
Quote auf die Wahrscheinlichkeit beträgt somit 1,25. Hiervon subtrahiert
man die Buchmacher Marge. Im Internet ca. bei 8%, bei Oddset bei ca.
18%. Je niedriger die Marge eines Wettbüros, umso besser ist dies
für die Gesamtheit der Spieler, denn es einfach ausgedrückt
mehr Geld im „Pott“, auch wenn es bei der Einzelwette nicht
um den Pott geht. Wenn der Buchmacher weniger verdient, verdienen die
Gewinner nun mal mehr. Je nach Buchmacher ergäben sich nun Quoten
wie |
8%
Marge = 1,15
20% Marge = 1,025% |
| Die
Gesamt Wettquote auf das Ereignis muss selbstverständlich 100%
betragen. Liegt der Wert höher, hat man einen Surebet oder eine
sichere Wette entdeckt. Dies tritt ab und zu auf, wenn man Wettquoten
mehrerer Buchmacher miteinander vergleicht. |
| Nun
genug vom Buchmacher: Man selbst macht nun eine eigene Einschätzung
der Wahrscheinlichkeit. Wenn die eigenen Wahrscheinlichkeit über
der des Buchmachers liegt, hat man für sich eine Valuebet entdeckt.
Ziel muss es sein, viele solcher „wertvollen Wetten“ zu
entdecken. Aspekt dabei ist aber, dass der Valuebet kein Patentrezept
für Wettgewinne ist, denn er beruht ja auf der persönlichen
Wahrscheinlichkeitseinschätzung des Spielers. |
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